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Pyramiden
Die typischen Erzgebirgspyramiden sind etwa um 1850 entstanden und gehen
auf zunächst starre pyramidenförmige Lichtergestelle zurück,
wie sie in ganz Deutschland verbreitet waren. Der Aufbau aus beweglichen
Teilen unterscheidet jedoch die Drehpyramide des Erzgebirges von anderen
Pyramidenformen. Man nimmt an, dass Göpelwerke den Spielzeugmachern
als Anregung dienten und so die Entstehung der uns heute bekannten
Weihnachtspyramide förderten.
Durch die aufsteigende Warmluft der Kerzen setzt sich das Flügelrad
mit den daran durch eine Welle verbundenen Figurenscheiben in Bewegung.
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Pyramiden dieser Form nur als
Einzelstücke. Erst danach begann die gewerbliche Herstellung, welche
um 1940 nochmals einen großen Aufschwung nahm.
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