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Nussknacker
Erstmals wurden "figürliche Nussbeisser", so ihre alte Bezeichnung,
um 1650 in Berchtesgaden und 1735 in Sonneberg hergestellt. Im Erzgebirge
verbreiteten sich die Nussknacker jedoch erst sehr spät. Erst in der
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man hier mit der Anfertigung
der heute sehr beliebten Figuren.
Richtig durchsetzen konnte sich der Nussknacker in der Zeit des Biedermeier
als sich die Entwicklung hin zur Familie und zum Kind abzeichnete. Das
Weihnachtsfest als Fest der Familie war hier genauso maßgebend für
die Verbreitung wie auch die Darstellung des Nussknackers in der Literatur
und Märchenbüchern.
Heute gehört der Nussknacker zu den bekanntesten Zweigen der erzgebirgischen
Holzkunst.
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